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Name: Dr. Olaf Köster
Alter: 41 Jahre
Wohnort: Wiesbaden,
Leopoldshöhe
Beruf: Sachverständiger für
Sprecher-Erkennung (Kriminaltechnik)
Beruflicher Werdegang:
1979-88:
Bodelschwingh-Gymnasium Bielefeld, Städt. Gymnasium Oerlinghausen
1988-90:
Zivildienst, Krankenhaus Trier
1990-94:
Studium der Phonetik, Germanistik und Anglistik; Universität Trier
1994-97:
Promotion (Stipendium Landesgraduiertenförderung)
1998-heute:
Bundeskriminalamt (stv. Fachbereichsleiter)
Meine satzungsgemäß
geforderte „Erfahrung in wirtschaftlichen Angelegenheiten“ ergibt sich aus:
Ich
bin beruflich mitverantwortlich für das Budget meines Fachbereichs sowie mit
Beschaffungswesen (Abwicklung von Großaufträgen etc.) und modernem
Qualitätsmanagement vertraut. Durch meine wissenschaftliche Ausbildung kann ich
mich schnell in weitere relevante Themengebiet einarbeiten; darüber hinaus kann
ich mich in meinem sozialen Umfeld (darunter viele Arminen) in grundsätzlichen
Fragen von Betriebswirtschaft, Fußballmarkt und Medienarbeit hervorragend
beraten lassen.
Ich
war bereits an der Erarbeitung eines von Vereinsgremien und Aufsichtsrat als
professionell bewerteten strategischen Konzepts der Kritischen Arminen sowie an
einer warnenden Finanzanalyse (basierend auf den für 2008 zugänglichen Zahlen)
beteiligt. Auf der Jahreshauptversammlung 2009 hatte ich in meinem
ausführlichen Antrag u.a. eine umfassende Betriebsprüfung bei Arminia
gefordert.
Zeitgemäße
Strukturen und Führungsverantwortung zeichnen sich grundsätzlich durch
Teamarbeit aus; niemand kann alles können, Kompetenzen sind auch durch Beratung
einholbar; hier darf man nicht überheblich oder beratungsresistent sein. Für
diese Art der modernen sachorientierten Arbeit stehe ich.
Die
Vergangenheit hat gezeigt, dass einseitige kaufmännische Erfahrung in einem
modernen Sportverein eben nicht mehr ausreichen. Der neue Verwaltungsrat muss
über den Tellerrand hinaussehen! Während in Aufsichtsrat und möglicher
Stadionbetreibergesellschaft natürlich überwiegend Personen mit
betriebswirtschaftlichem Profil anpacken sollten, brauchen wir im
Verwaltungsrat zwar Arminen mit Wirtschaftskompetenz, aber ebenso sind
juristische, soziale, strategische, sportpolitische, Personalführungs- und
andere Kompetenzen ein Muss im Verwaltungsrat. In diesen Bereichen kann ich
mich fachübergreifend einbringen.
Arminia-Mitglied seit: weniger als 6
Monaten ( ) mehr
als 6 Monaten ( )
mehr
als 3 Jahren (X)
Ich
bin Dauerkartenbesitzer und Mitglied Nummer 1152, und zwar seit 1995, als der
schlafende Riese Arminia Bielefeld nach jahrelanger Amateur-Tristesse geweckt
wurde. Diese begeisternde Aufbruchstimmung hat mich damals bewogen, mich eng an
den Verein zu binden. Eine solche Aufbruchstimmung gilt es gemeinsam wieder
herzustellen!
Ich habe mich bereits
bei Arminia in folgender (ehrenamtlicher) Funktion engagiert:
Wenn ja – seit wann?
Ich
begleite die Vereinsarbeit Arminias seit langem, bin seit 2008 Mitglied der
Erneuerungsbewegung „Kritische Arminen“ und war seinerzeit 2003 Mitbegründer
des ASC (zusammen u.a. mit den „Pionieren“ Christian Venghaus, Sandra Braun,
Andreas Mamerow, Uli Seibt, Andreas von Rosenberg oder Alexander Friebel).
Im
Vereinsumfeld bin ich gut vernetzt: Auch wenn absolut keinerlei Abhängigkeiten
zu ihnen bestehen, so kenne ich persönlich alle Vertreter des jetzigen
Präsidiums, einen Teil des aktuellen Verwaltungsrats, einige Mitglieder des
Aufsichtsrats oder den Herzblutarminen und Generaldirektor des Deutschen
Olympischen Sportbundes, Dr. Michael Vesper. Ich habe Kontakte zur Fanbetreuung
des DSC, zum ASC, teilweise zum Dachverband und zum Medienbereich Arminias. Ein
besonders guter und aktiver Kontakt besteht naturgemäß zu meinem
Regionalvertreter für das Rhein-Main-Gebiet, Torsten Schild, und zum Vertreter
der Südland-Arminen, Thorsten Krug. Kleine Randnotiz: Die Anschaffung des
ASC-Fanmobils geht auf meinen ursprünglichen Vorschlag aus dem Jahr 2003 zurück.
Mein Herz schlägt für
Arminia, weil:
…
ich meine Heimatstadt Bielefeld und ihren größten Fußballverein sehr liebe.
Noch heute beziehe ich in Wiesbaden eine Bielefelder Tageszeitung und nicht
eine lokale, weil mir Bielefeld und Arminia einfach mehr am Herzen liegen. Den
Eingangsbereich meines Wiesbadener Zuhauses schmückt eine Luftbildaufnahme von
Bielefeld. Ich bin auf der Alm groß geworden und verbinde wahnsinnig emotionale
Momente mit meinem Verein. Arminia ist für mich Tradition und Kult; ein Verein
mit einem Riesen-Potential und wie die Stadt Bielefeld selber: meist
unterschätzt aber einfach klasse! Arminia hat eine lebendige Fan-Szene und
nicht nur in OWL viele (heimliche) Verehrer, die sich wieder offen und mit
Freude zu Arminia bekennen sollen!
Falls ich gewählt
werde, soll sich bei Arminia in den kommenden 12 Monaten vor allem folgendes
verändern:
Arminia
muss sein wahres Potenzial ausschöpfen. Dazu müssen Verein, Wirtschaft,
Kleinsponsoren, Fans und die Stadt an den runden Tisch, um eine echte und
ehrliche Gemeinschaft, geprägt von gegenseitigem Vertrauen und Respekt, zu bilden.
Dann kann unsere Arminia ihre wahren Möglichkeiten ausschöpfen und im Konzert
der großen Profivereine mitspielen. Insbesondere das Engagement der ostwestfälischen
Wirtschaft darf nicht gefährdet werden. Im Gegenteil, Unternehmen wie in erster
Linie Gerry Weber und Oetker, aber auch Schüco sowie andere diskret engagierte
Unternehmen müssen mit attraktiven Konzepten dauerhaft an Arminia gebunden
werden. Ausnahmslos jeder, der bereit ist, sich bei Arminia finanziell zu
engagieren, ist wichtig und willkommen.
Aufgabe
des Verwaltungsrates ist es, neben der beratenden Funktion, die Vereinsarbeit
zu kontrollieren. Kommt es hier zu Versäumnissen, kann dies dramatische Folgen
haben, wie wir wissen. In Zukunft wird die Kontrollfunktion neutral und
professionell ausgeführt werden. Soweit zur Bewältigung der anstehenden
Aufgaben notwendig, muss auch eine entsprechende Aufklärung der Vergangenheit
erfolgen, damit sich Fehler nicht wiederholen und damit ausreichend geprüft
wird, wie ein finanzieller Schaden für Arminia so gering wie möglich gehalten
wird.
Das
vorwärts gewandte Image des Vereins läßt sich auf folgende Formel bringen: Die
Arminia der Zukunft ist ein professioneller, sympathischer, für alle offener,
transparenter Verein. Sponsoren wie Zuschauer fühlen sich von Arminia
angezogen.
warum:
Mit
Sympathie, Ehrlichkeit und Transparenz gewinnen wir Anhänger, Stadion-Publikum
und Sponsoren, mit angemessener Kontrolle verhindert man Misswirtschaft und
strategische Fehler, und mit gemeinschaftlicher Arbeit werden wir Arminia in
eine stabile, erfolgreiche Zukunft führen können.
Priorität meiner
Arbeit soll sein:
Kontrolle,
Beratung und Unterstützung des neu zu wählenden Präsidiums. Meine
Allrounder-Fähigkeiten kann ich darüber hinaus bei strategischen Planungen und
Konzepten einbringen. Daneben unterstütze ich das Präsidium dabei, mehr
Menschen aus Verein und Umfeld zusammenzuführen.
Ich gehe davon aus,
dass ich persönlich zu den regelmäßigen monatlichen Sitzungen des
Verwaltungsrates erscheinen kann
ja
(X) nein
( )
schwierig ( )
Ich
finde es positiv, dass aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wurde und
nunmehr die regelmäßige Teilnahme an häufiger stattfindenden
Verwaltungsrats-Sitzungen eingefordert wird. Die satzungsmäßige Sitzungszahl
von bislang 4 Sitzungen im Jahr war und ist eindeutig zu wenig.
Ich gehe ebenfalls
davon aus, dass ich persönlich auch zu zusätzlichen Terminen, die aufgrund der
vielfältigen Anforderungen an die Mitarbeit im Verwaltungsrat notwendig werden,
erscheinen kann (ca. einmal pro Woche) ja
(X) nein
( )
schwierig ( )
Ich
gehe davon aus, dass der DSC – wie in dezentral oder international geführten
Unternehmen üblich – über geeignete
Technik wie Telefon- und Video-Konferenzen oder Document-Sharing verfügt. Wenn
nicht, bin ich gerne bereit, Arminia in diesem Bereich zu unterstützen. Viel
beschäftigte und mobile Verwaltungsrats-Mitglieder sollten von überall in der
Lage sein, kurzfristig miteinander zu kommunizieren. Das Fassen von Beschlüssen
sollte so kein Problem sein. In der Mehrzahl der Fälle könnte ich aber ohnehin
vor Ort sein.
Ich kann bei wichtigen
Entscheidungen regelmäßig auch an kurzfristig einberufenen Sondersitzungen
persönlich teilnehmen:
ja
(X) nein
( )
schwierig ( )
s.
Frage zuvor
Sonstige Bemerkungen:
Es wird sicher eine Reihe geeigneter
Kandidaten für die Arbeit im Verwaltungsrat geben, deren Kandidatur ich mit Respekt
begleite. Es ist phantastisch, dass es durch die Vielzahl der Kandidaten eine
große Auswahl für Arminia gibt.
Für mich persönlich gilt:
Wenn die Mitglieder meinen absolut klaren
Kurs wirklich wollen und durch ihre Wahl entscheiden, würde ich mich einer
solch verantwortlichen Aufgabe wie der Arbeit im Verwaltungsrat des DSC
stellen.
Als Mitarbeiter einer polizeilichen
Bundesbehörde stehe ich in keinerlei privatem oder wirtschaftlichem
Abhängigkeitsverhältnis zu Arminia; Eigeninteressen oder persönliche wie
wirtschaftliche Vorteile jedweder Art kann ich absolut ausschließen. Diese Art
der Unabhängigkeit und auch den Blick von außen halte ich für ein zentrales
Merkmal bei der Kontroll-Arbeit eines Verwaltungsrats.
Zwar muss man Arminia, die Stadt Bielefeld,
vielleicht ganz OWL als eine Art Familie begreifen. Aber: Ich würde bei Arminia
dennoch ganz deutlich Profil zeigen, ehrlich und berechenbar sein, auch
unbequeme Wahrheiten ansprechen,
keinerlei Mauscheleien, kein kleinkariertes Denken und keine ungerechtfertigten
persönlichen Eitelkeiten akzeptieren. Nichts darf hier den Erfolg Arminias
gefährden!
Eine
Kontaktaufnahme zu mir ist jederzeit möglich unter:
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