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Arminia 2010: Die Weichen können gestellt werden |
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Das finanzielle Erbe der Ära Kentsch belastet Arminia und schränkt so derzeit den Handlungsspielraum erheblich ein. Trotz oder gerade wegen dieser schwierigen Situation bietet sich 2010 die Möglich- und Notwendigkeit, die Weichen für Arminias Zukunft weiter Richtung Erfolg zu stellen.
Nach der Beurlaubung von Roland Kentsch als Geschäftsführer der Kapitalgesellschaft, -seinem Rücktritt aus dem Vereinspräsidium hat der Verein begonnen sich zu öffnen und seine Strukturen zu professionalisieren. Dass dieser Weg eingeschlagen werden konnte ist auf das große Engagement der Vereinsmitglieder zurückzuführen und zeigt deutlich, dass alle Arminen mitgestalten können und wollen.
Der Prozess des Wandels muss aber von den Mitgliedern konstruktiv weiterbegleitet werden.
Dies gilt umso mehr, als seitens bedeutender regionaler Unternehmer eine stärkere Förderung von Arminia angekündigt wurde. Wir begrüßen diese Bereitschaft natürlich außerordentlich und glauben, dass die Sponsoren, der Verein und seine Mitglieder zu einem gemeinsamen, nachhaltigem Konzept finden werden, welches Arminia voranbringt und für alle Seiten gewinnbringend ist. |
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Arminia 2009: Vergeudetes Potential! Abstieg! |
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Die sportliche Entwicklung stagniert seit Jahren, in der laufenden Saison mussten wir zumeist unansehnliches Gekicke ertragen, an dessen Ende nun der Abstieg steht. Dies ist das Ergebnis von Fehlern, die hauptsächlich auf anderen Ebenen gemacht wurden: Aufgabe der Vereinsführung ist es nämlich nicht, sich unmittelbar in sportliche Belange wie Taktik, Aufstellung oder Spielerwahl einzumischen. Sie ist vielmehr dafür verantwortlich,
1) einen kompetenten Trainer sowie einen konzeptionell arbeitenden Geschäftsführer Sport zu finden, 2) das für den sportlichen Bereich zur Verfügung stehende Budget zu optimieren, 3) Strukturen im Verein zu entwickeln, in denen professionell gearbeitet wird, 4) den Verein nicht mit dem sponsoringschädlichem "Graue Maus"-Image versauern zu lassen, und 5) die Fans und Mitglieder in alle Prozesse in geeigneter Weise aktiv einzubinden.
Auf diesen fünf Ebenen besteht erheblicher Änderungsbedarf. Entgegen der Meinung der Vereinsführung, dass dies wie ein Naturgesetz nicht zu ändern sei, da wir halt ein "kleiner, armer Provinzverein" seien, sind wir der festen Überzeugung, dass Arminia jede Menge schlummerndes Potential hat. Wie wir dieses wecken wollen, kann man den einzelnen Punkten in den Untermenüs entnehmen! |
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