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Jetzt endlich wieder auf grünem Rasen! |
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Gemeinsam mit Euch sind wir froh, dass die lange und - insbesondere aus Arminia-Sicht - turbulente Sommerpause vorbei ist und es ab Samstag endlich auch wieder fußballerisch "um die Wurst" geht.
Obgleich weiterhin noch einige Fragen offen sind und noch viel zu tun ist, stimmen uns die Veränderungen der letzten Wochen - insbesondere in sportlicher Hinsicht - optimistisch: Unser neuer Trainer Thomas Gerstner verbreitet eine positive Stimmung und es spricht einiges dafür, dass wir in der nächsten Saison zuhause auf der 'Alm' sowie auch bei Auswärtsspielen wieder eine engagierte und leidenschaftliche Arminia sehen werden, die offensiv aufspielt.
Die Kritischen Arminen begleiten aber auch die neuen Entwicklungen in Richtung "Arminia 2015". Ebenso die Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes, welches unter Einbeziehung der Faninteressen und dank einer klugen Vermarktungsstrategie zu einer größeren Identifikation mit Arminia in OWL, zu mehr Zuschauerzuspruch, sowie nicht zuletzt auch zu vermehrter, nachhaltiger und möglichst breit gefächerter Sponsorengewinnung und -bindung führen sollte.
Als ein Beispiel für die Mitarbeit der Kritischen Arminen bei der neuen Arminia wollen wir die Entwicklung und Einführung eines sog. „Ideen-Portals“ auf der Arminia-Homepage nennen: Hier sollen in Zukunft alle Arminen – vom Südtribünen-Fan bis zum potentiellen Sponsor – ihre Ideen einbringen können, die dann aufbereitet den Verantwortlichen bei Arminia zugeleitet werden. Auch Zusammenkünfte in Form von Ideen-Foren sind angedacht. Wir hoffen so, Schritt für Schritt die Einbindung aller Arminen weiter zu entwickeln – schließlich ist es unser Verein!
Wir können allen unseren Unterstützern und Freunden versichern, dass wir auch in Zukunft - neben unserer kreativen und konstruktiven Mitarbeit - die Vereinsarbeit genau beobachten und, wenn nötig, die Dinge kritisch hinterfragen. Wir sehen unsere Arbeit noch lange nicht als abgeschlossen an.
Nun aber sind wir erst einmal froh, dass ab Samstag der Ball wieder rollt. Wir sind erfreut über das sehr große Interesse am Trainingslager, an den Testspielen und insbesondere darüber, dass so viele Dauerkarteninhaber auch in Liga 2 der Arminia weiter treu zur Seite stehen: Das sieht nach Aufbruch in Richtung einer neuen Arminia aus!
Es liegt nun an der Mannschaft, aber auch an allen Verantwortlichen im Verein, diese positive Stimmung aufrecht zu erhalten.
Auf eine tolle Arminia-Saison, viele Siege und viele Tore, weitsichtige Entscheidungen und wichtige Weichenstellungen durch die Verantwortlichen - und am Ende dieser Saison den hoffentlich sofortigen Wiederaufstieg! |
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Ein Zeichen für Mitglieder und Fans |
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Die diesjährige Jahreshauptversammlung unserer Arminia muss als aufreibend bezeichnet werden. Und ihr Ergebnis als nicht wirklich eindeutig... Doch letztlich hat sich die harte Arbeit der letzten Monate gelohnt:
Die Kritischen Arminen freuen sich, mit Jochen Willmann und Frank Kottmann zwei motivierte und kompetente Kandidaten im Vorstand des DSC zu wissen; sowie mit Olaf Klötzer und Friedrich Straetmanns zwei Mitglieder des Aufsichtsrats stellen zu können.
Und wir dürfen mitten in der Sommerpause einen ersten Erfolg ihrer Arbeit verkünden:
Es wird ab der neuen Saison eine Dauerkarte für Kinder auf der neuen Osttribüne geben - zum freundlichen Preis von 9,- € pro Einzelspiel!
Damit setzt der Vorstand ein erstes Zeichen für Mitglieder und Fans! |
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Erklärung zu den Presseberichten v. 24.06.09 |
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Die Kritischen Arminen sind zutiefst betroffen, dass wir neben der üblen Nachrede, keine wahren Arminia Fans zu sein, nun auch dem unhaltbaren Vorwurf der Käuflichkeit ausgesetzt werden.
Wir stellen hiermit Folgendes klar:
Ziel der Kritischen Arminen war es immer, nicht nur zur kritisieren, sondern auch konstruktive Verbesserungsvorschläge zu machen.
Die Kritischen Arminen haben deshalb über Monate hinweg mit verschiedenen Vertretern der KGaA und des Vereins darüber gesprochen, in welcher Weise eine Verbesserung der Situation rund um den DSC realisierbar wäre. Hierbei wurden zahlreiche Aspekte zur Erneuerung Arminias angesprochen und verschiedene Modelle diskutiert.
Bei einem Treffen mit Herrn Kentsch Anfang Mai wurde auf dessen Wunsch nach Konkretisierung unserer Vorstellungen ein Schreiben verfasst, in dem wir uns auf die Bereiche Sponsorenakquisition, Medien und Marketing fokussiert haben.
Wir wollten zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, die Bielefelder Wirtschaft zu einer konzentrierten Aktion zu bewegen. Zwei kritische Arminen wären für diese Beweisführung bereit gewesen, das Risiko einzugehen und ihre derzeitige Tätigkeit zu beenden, um befristet für sechs Monate für den DSC zu arbeiten.
Dafür wurde ein sehr moderates Entgelt, einschließlich Spesen, Reisekosten, etc. für die Laufzeit des Projektes (ein halbes Jahr) vorgeschlagen. Zu einer Diskussion dieses Modells kam es nicht, wir haben unser formloses Angebot aufgrund aktueller Ereignisse nach vierzehn Tagen zurückgezogen.
Das erwähnte Gespräch fand zudem zu einem Zeitpunkt statt, an dem noch nicht einmal ansatzweise darüber nachgedacht worden ist, auf der nächsten JHV Neuwahlen durchzuführen, geschweige denn unsererseits Kandidaten zu nominieren. Die Saison lief noch und Arminia stand auf einem Nichtabstiegsplatz.
Ein Zusammenhang mit der Präsidentschaftskandidatur von Herrn Obermann ist deshalb allein schon aus chronologischen Gründen als absurd zu bezeichnen.
Am Tag der JHV haben Vertreter des DSC Arminia Bielefeld darauf hingewiesen, dass man sehr interessiert daran sei, das von Herrn Obermann und den Kritschen Arminen gemeinsam erarbeitete Konzept unabhängig von seiner Kandidatur umsetzen zu können. Als mögliche Grundlage einer Vergütung wurde vom Verein das Angebot aus dem Mai herangezogen, allerdings ohne eine konkrete Vereinbarung zu treffen.
Keinesfalls hat Herr Obermann seinerseits seinen möglichen Kandidaturverzicht zugunsten einer gemeinsamen Lösung an die Erfüllung finanzieller Forderungen geknüpft – dafür waren eindeutig andere Gründe ausschlaggebend.
Die Kritischen Arminen hatten die Vereinsgremien (auch den Aufsichtsrat) im Übrigen bereits am 19. Mai über den Brief an Herrn Kentsch informiert. |
Als erstes möchten wir deutlich betonen, dass wir es - wie so viele unserer Unterstützer - äußerst schade finden, dass gestern nicht der totale Neuanfang gelungen ist. Wir möchten uns zudem entschuldigen bei denjenigen, die mehr von uns erwartet haben. Allerdings bitten wir auch um Verständnis - insbesondere für unseren Kandidaten Dirk Obermann, der am gestrigen Tag in vielerlei Weise massiv unter Druck stand. Und sich in seinem Bemühen, für Arminia das Beste zu entscheiden, schier zerrissen hat.
Dennoch bleibt die Frage nach dem unerwarteten Verlauf der gestrigen JHV: Ist das Glas nun halb voll oder halb leer?
Das Schlechte 1) Wir müssen uns damit anfreunden, mit einem (kritikwürdigen aber verdienten) Übergangspräsidenten zu leben - und drei Personen der alten Führungsmannschaft. Insbesondere aus den Abteilungen waren allerdings im Vorfeld der JHV auch etliche Signale gekommen, zumindest Albrecht Lämmchen ohnehin gerne im Vorstand halten zu wollen. 2) Unser Präsidentschaftskandidat Dirk Obermann hat auf eine Kandidatur zum Wohle des Vereins verzichtet, obwohl er sicherlich von der deutlichen Mehrheit der Mitglieder gewählt worden wäre (was die überwältigende Stimmung nach seinem zweiten Redebeitrag gezeigt hat). 3)Der Verlauf des Abends entsprach nicht unseren Kriterien an Transparenz und Mitgliedermitsprache. Eine Präsentation der Kandidaten vor der JHV fand nicht statt; die Informationen über die Wahlbedingungen flossen spärlich; die Durchführung derselben war nicht zufrieden stellend.
Die Gründe Die Verhandlungsführer der Kritischen Arminen wurden am Montag von verschiedenen Seiten z.T. massiv unter Druck gesetzt. Hier wurde mit Beschädigung von Personen der Kritischen Arminen und direkt oder indirekt mit Entzug finanzieller Unterstützung des Vereins gedroht. Dieses Arbeiten "hinter den Kulissen" ist insgesamt ganz bestimmt nicht die Art von Vereinspolitik, die wir uns wünschen. Ignorieren konnte - insbesondere Herr Obermann - sie aber auch nicht. Es wurde ein Wahl-Kompromiss gefordert. Man hat die Kritischen Arminen aber - nachdem man kurz zuvor mit der Entlassung Kentsch die letzte Karte zu spielen versucht hat - dazu erst am Tag der JHV (!) zu Verhandlungen gebeten, denen wir selbst dann aber nicht ausgewichen sind. Mit dem Konsens Daudel/Obermann konnten jedoch beide Personen nur unter allergrößten Vorbehalten leben, was sich auch in der etwas zerknirschten ersten Rede von Dirk Obermann ausgedrückt hat. Während der Pause haben sich bestimmte Kräfte innerhalb und außerhalb des Vereins massivst gegen Kandidaten der KA ausgesprochen. Schließlich haben wir daher dem zweiten Kompromiss zugestimmt, um wenigstens die Handlungsfähigkeit Arminias zu sichern. Kein anderer denkbarer Konsens hätte an diesem Abend die Unterstützung von Vereinsverantwortlichen, Sponsoren, Gremien und Kritischen Arminen gewährleistet - und Arminia wäre führungslos gewesen. Die Kritischen Arminen hätten gerne den "ganz großen Wurf" gewagt, aber dann hätten wir Arminias Zukunft aufs Spiel gesetzt.
Das Gute Insgesamt wurden viele der Ziele der KA erreicht, z.B.: 1) Herr Kentsch ist nicht mehr für Verein und KGaA tätig und kann Arminia nicht mehr nach außen vertreten; es war wichtig, dass er zur JHV gar nicht mehr erschienen ist! 2) Es gibt keine Ämterverflechtung mehr zwischen dem e.V. und der KGaA (Geschäftsführer-Position und Präsidiumsmitgliedschaft ist nicht mehr gestattet). 3) Wir haben, auch dank der Arbeit des ASC, eine neue moderne und mit mehr Mitgliederrechten ausgestatte Satzung; Wahlen sind offener/einfacher und aufgrund der 50+1-Regel kann Arminia jetzt nicht mehrheitlich an einen Investor verkauft werden. 4) Herr Daudel, der die Arminia-Familie nicht hinter sich hatte, hat seine Kandidatur für das Präsidenten-Amt zurückgezogen und wird nicht - wie von vielen befürchtet - der oberste Repräsentant Arminias. 5) Die Kritischen Arminen sind mit zwei Personen, Frank Kottmann und Jochen Willmann, im Präsidium vertreten. Wir stellen einen starken Vize-Präsidenten! Dazu sind uns mindestens zwei Aufsichtsratsplätze zugesichert (voraussichtlich Friedrich Straetmanns und Olaf Klötzer), so dass wir auch die KGaA besser beobachten und kontrollieren können! Wir werden uns konzeptionell im Verein engagieren! Alle Vertreter der KA werden sich voll für die Mitglieder und Fans, aber auch für den Imagewandel, den Schulterschluss mit der ostwestfälischen Wirtschaft und den Neuanfang einbringen! 6) Die Großsponsoren halten nach aktuellen Aussagen dem DSC die Stange - es wird investiert, wenn ambitionierte und zukunftsorientierte Konzepte vorgelegt werden: Genau solche Konzepte haben die kritischen Arminen!
Die Konsequenzen Wir sollten trotz der verständlichen Enttäuschung versuchen, uns auch über das innerhalb eines einzigen Jahres Erreichte zu freuen. Mit dem gefundenen gemischten Präsidium muss Arminia wieder auf Kurs gebracht werden. Unser Verein muss Schritt für Schritt weiter verändert werden, um die ostwestfälische Wirtschaft mitzunehmen und Arminia erfolgreich zu machen. Diese Chance sollte man der gefundenen Lösung geben. An den Ergebnissen dieser gemeinsamen Arbeit wird man dann ablesen können, dass der Sonntag-Abend im "Kochsiek" und die JHV 2009 den Wendepunkt - noch nicht den Zielpunkt - für eine neue Arminia bedeutet hat! |
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