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NW-Umfrage bestätigt Forderung der KA nach mehr Stehplätzen |
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Trotz des stetigen sportlichen Erfolgs unserer Arminia ist die Zuschauerzahl bei Heimspielen unbefriedigend, was nicht nur in den letzten Tagen zurecht von den Medien aufgegriffen wurde.
Natürlich besitzt die 2. Bundesliga insgesamt nicht die höchste Attraktivität und zieht auch aufgrund der Anstoßzeiten weniger Gelegenheitsbesucher an.
Klar ist aber auch, dass die Zuschauerzahl unabhängig von diesen nicht zu ändernden Rahmenbedingungen durch Maßnahmen seitens Arminia gesteigert werden könnte.
Der hoffentlich schon im nächsten Jahr endende Zwischenstopp in der 2. Bundesliga bietet ideale Bedingungen, um innovative Zuschauermaßnahmen zu ergreifen und so die Fans der Zukunft zu gewinnen: Zu potentiell besucherschwachen Spielen würde es sich beispielsweise anbieten, Freikarten für die verwaisten Blöcke auf der Osttribüne an Bielefelder Schulen zu verteilen. Den Verein würde diese Aktion praktisch nichts kosten, das Stadion würde gefüllt, die Stimmung stiege und mancher dieser Schüler käme womöglich erstmals überhaupt mit Arminia in Kontakt - würde aber in Zukunft wiederkommen und eventuell auch noch Freund, Schwester oder Vater mitbringen.
Dank des Engagements insbesondere von Frank Kottmann wurden seit dem Sommer bereits erste Massnahmen zugunsten der Fans umgesetzt. Weitere sollten folgen Durch die NW wurde gestern eine Online-Umfrage durchgeführt, mittels derer geeignete Maßnahmen für eine Belebung der Zuschauerzahl gefunden werden sollten. Die Ergbnisse wurden nun heute veröffentlicht.
Danach wird die Preisstruktur von den Fans trotz der zu Saisonbeginn erfolgten Anpassungen nach wie vor als zu hoch bewertet. Ausserdem wurde deutlich, dass viele Teilnehmer sich eine Erweiterung der Stehplatzbereiche wünschten.
Genau diese Änderungen wurden von den Kritischen Arminen bereits während der letzten Saison gefordert. Der Antrag von Friedrich Straetmanns, ungefähr 3000 neue Stehplätze einzurichten, wurde hierbei auf die nächste Jahreshauptversammlung terminiert und könnte so pünktlich zum Wiederaufstieg verabschiedet werden. Wir möchten an dieser Stelle nochmals betonen, dass es bei dem Antrag darum geht, die architektonischen und sonstigen Bedingungen für neue Stehplätze zunächst ergebnisoffen vom Verein prüfen zu lassen.
Wir hoffen auf ein volles Stadion - voller Menschen, voll Emotion, voll Arminia! |
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Am vergangenen Montag wurde im WDR-Fernsehen ein Beitrag ausgestrahlt, in dem über Arminias 3:0-Sieg in Duisburg aus der Perspektive eines sog. "szenekundigen Beamten" berichtet wurde. Leider war dieser Bericht von einer sehr bedenklichen, weil falschen Darstellung der Arminia-Fans geprägt, die durch diesen pauschalisierend in die gewaltbereite Ecke gestellt wurden.
Um dieser Darstellung entgegenzutreten, wurde gestern vom ASC ein offener Brief an den WDR veröffentlicht, der u.a. von den Kritischen Arminen mitgetragen und unterstützt wird.
Der Wortlaut des Schreibens ist auf der ASC-Homepage zu finden. |
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Mandatsniederlegung von Jochen Willmann |
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Jochen Willmann hat heute Vormittag dem Vereinspräsidenten Herrn Schwick und den Kritischen Arminen mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung sein Mandat als Präsidiumsmitglied niederlegen muss.
Zu diesem Schritt wurde er leider aus gesundheitlichen Gründen gezwungen. Eine Fortsetzung seines Engagements für Arminia in dem bisherigen Maße erschien nach ärztlicher Einschätzung vorläufig unmöglich.
Die Entscheidung ist Jochen Willmann nicht leicht gefallen, da er sowohl während seiner ersten Amtszeit als Präsidiumsmitglied in den 80er Jahren, als auch aktuell immer mit Leidenschaft für den Verein eingetreten ist. Dafür sind wir ihm zu großen Dank verpflichtet.
Für Arminia ist sein Ausscheiden sehr bedauerlich, da Jochen Willmann den Vorstand fachlich und menschlich sehr bereichert hat. Uns hat zudem sehr imponiert, wie offen und ehrlich er stets auf die Mitglieder zugegangen ist und wie konstruktiv-freundschaftlich sich seine Beziehung zu den Kritischen Arminen entwickelt hat.
Wir hoffen sehr, dass sich Jochen Willmanns Zustand bald normalisieren wird und wünschen ihm von Herzen alles Gute und vor allem gute Besserung - Jochen, bei uns wirst du immer als Freund willkommen sein! Sein damit freigewordenes Präsidiumsmandat wird auf der nächsten JHV nachbesetzt werden.
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Klarstellung zum WB-Artikel vom 21.09.09 |
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Der Westfalenblatt-Artikel „Finanzkonzept auf dem Prüfstand“ enthält aus Sicht der Kritischen Arminen etliche tendenziöse Behauptungen. Die Wirklichkeit sah und sieht anders aus. Einige Richtigstellungen:
Westfalenblatt: „Klar ist: Wäre am 22. Juni, dem Tag der Jahreshauptversammlung, Klaus Daudel zum Präsidenten des DSC gewählt worden, wäre dem Klub die Unterstützung der Unternehmer quasi sicher gewesen.“
Diese These ist mehr als gewagt. Eine finanzielle Unterstützung durch die „heimische Wirtschaft“ wurde lediglich in nebulöser Art in Aussicht gestellt. Es gab zu keinem Zeitpunkt konkrete Aussagen, welche Unternehmen sich in welchem Umfang beteiligen würden, geschweige denn Vereinbarungen.
Entgegen der Darstellung des Westfalenblattes wurde der Geldfluss auch nie mit der Personalie Klaus Daudel verknüpft. Vielmehr wurde von Herrn Hindrichs, Herrn Oetker und Herrn Weber konzeptionelles Arbeiten und eine verbesserte Aussendarstellung eingefordert.
Dass Klaus Daudel selbst minimalste Anforderungen an eine solche nicht erfüllen kann, hat er im Vorfeld der Jahreshauptversammlung und auch am Abend des 22. Juni selbst eindrucksvoll bewiesen.
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